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Von Traditionen zur Taufe nicht nur in Sudwalde

Sudwalde – 38 Mädchen und Jungen haben das Kleid bereits getragen, als sie getauft wurden. Hin und her in der Familie wurde es geschickt, seit Friedchen Brockmann es 1908 als erstes Kind trug. Friedchen ist die Mutter von Eva Kurth aus Sulingen, sie hütet das Taufkleid, das schon vorbereitet wird für ihr nächstes Urenkelkind. Eva Kurth hofft, dass die Nähte noch eine Weile halten, das Oberteil sei bereits einmal erneuert worden.

„Ich habe schon Angst, dass es zerreißt“, sagt sie. Und deshalb habe sie es auch nicht in die Ausstellung an Taufkleidern gegeben, die seit Kurzem in Sudwalde zu sehen ist.
Die Idee, ganz unterschiedliche Taufkleider zu zeigen, kam in Sudwalde auf nach der Idee, ein Tauffest im Freien anzubieten. Würden ein paar Kleider zusammenkommen? „Und dann wurden wir vollkommen überrascht: Es wurden soviele Kleider, dass wir nicht alle in die Schaufenster im Ort hängen konnten, wie wir das eigentlich geplant hatten. Deshalb hängen sie jetzt zusammen im Gemeindesaal“, erklärt Pastor Florian Schwarz.

Bis zum Tauffest, das für den 11. Juli geplant ist, ist die Ausstellung sonntags im Anschluss an den Gottesdienst sowie von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Und außerdem zu den Öffnungszeiten des Gemeindebüros: montags von 15 bis 19 Uhr sowie freitags von 8.30 bis 12 Uhr. Gemeindesekretärin Monika Meier: „Wir bitten um Verständnis, dass immer nur ein Haushalt auf einmal die Ausstellung betreten darf.“
Als „Springer-Pastor“ ist Florian Schwarz immer wieder auch in Sudwalde. Auf seine Initiative hin gab es schon die erste Ausstellung in den Sudwalder Schaufenstern, Kunstwerke von Karl-Heinz Grage. In Gesprächen mit Eltern zur Vorbereitung auf eine Taufe fragt er auch nach Tauf-Traditionen – und hört oft genug, dass das eine schöne Tradition sei, mit einem Kleid, das weitergereicht wird in der Familie, aber leider gäbe es diese Tradition oft nicht. „Na, es ist immer Zeit, eine Tradition zu starten“, macht Pastor Schwarz dann gerne Mut.

Und bekräftigt das mit der Geschichte des Taufkleides seiner eigenen Familie. Die erste Taufe ist notiert für den 22. August 1903 im hessischen Königswald. Der Täufling: Walter George. Walters Bruder Alfred folgt 1905, seine Schwester Liselotte 1912 – da ist die Familie bereits umgezogen nach Imhausen, in der Nähe von Kassel.

Kleid reist per Post nach Hongkong

Für eine Taufe wurde das Kleid sogar einmal nach Hongkong verschickt (und gelangte anschließend heil wieder zurück). Leinen, mit Spitzenbesatz, alles weiß und so sieht man erst auf den zweiten Blick, dass da eine ganz besondere Stickerei den Saum ziert. Im Kreuzstich sind die Namen festgehalten der Personen, die in diesem Kleid getauft wurden. „Irgendjemand findet sich immer in der Familie für diese besondere Handarbeit“, sagt Schwarz.
Er könne das nicht, aber er will sich an einer anderen Handarbeit versuchen: Neben der Ausstellung und dem Tauffest gibt es für jene, die mit der Tradition Taufkleid durchstarten wollen, einen besonderen Termin - einen Nähkurs, in dem ein Taufkleid selbst hergestellt werden kann.

Der Nähkurs findet statt am Donnerstag und Freitag, 17. und 18. Juni, jeweils ab 18 Uhr sowie am Samstag, 19. Juni, ab 9.30 Uhr, jeweils für etwa drei Stunden im Gemeindesaal. Mariechen Kassens wird den Nähkurs leiten und den Teilnehmern beratend zur Seite steht. Ein Schnittmuster werde zur Verfügung gestellt, mitzubringen seien Nähmaschine, Stoff und sonstige Materialien, die für das selbst kreierte Taufkleid benötigt werden. Anmeldungen nimmt das Gemeindebüro gerne bis zum 11. Juni entgegen (Tel. 0 42 47 / 3 26, E-Mail an KG.Sudwalde@evlka.de).

Schwarz will mitnähen – aber kein Taufkleid für ein kleines Kind, sondern ein Taufkleid für Jugendliche/Erwachsene. „Nicht immer wird ein Kind in den ersten Lebensmonaten getauft – manche Eltern wollen diese Entscheidung dem Nachwuchs überlassen. Und für Ältere gibt es keine Taufkleider“, stellt Schwarz fest. Das will er ändern – auch das Bewusstsein, dass für einen solchen Tag ein besonderes Kleidungsstück gewählt werden darf.

Ein Taufkleid für Erwachsene gibt es so eigentlich nicht

Zur Taufkleidtradition der Familie von Florian Schwarz gesellte sich ab 1970 ein Fotoalbum: Alle Taufen vorher wurden recherchiert und nachgeholt, ab da dann eingetragen: Name, Datum, Ort. „Leider ohne Taufspruch und Name des Pastors“, bedauert es Schwarz.
„Oh, das ist eine schöne Idee“, kommentiert Eva Kurth derweil ein Album zum Taufkleid. Das Kleid ihrer Familie ziert die Namen der Täuflinge in buntem Stickgarn. Nach Friedchen Brockmann im Jahr 1908 folgte deren Bruder Willi am 26. Mai 1910, die Familie wohnte damals in Hameln. In der fünften Generation sind es Eva Kurths Urenkel Jonte (19. August 2019), Mara (5. Juli 2020) und Leve (6. Dezember 2020), die bei ihrer Taufe dieses kostbare Familienerbstück trugen. Die „neueste“ Urenkelin Lea könnte die nächste sein.

In Sudwalde wird derweil das Tauffest mit einem ganz besonderen Ablauf vorbereitet für den 11. Juli. Täuflinge, deren Eltern und Paten werden in den Sudwalder Dorfgraben steigen und dort getauft: Mit nassen Füßen und in einem fließenden Gewässer.
Während des Gottesdienstes, die Gemeinde sitzt zwischen Gemeinde- und Pfarrhaus, steigen dann alle Beteiligten in den Bach – wenn sie mögen (bitte Handtuch mitbringen).

Nach den angemeldeten Taufen folgen die Tauferinnerungen. Wer nicht in den Bach steigen möchte, kann sich auch für die Version mit „trockenen Füßen“ entscheiden.
„Eine Taufe im fließenden Gewässer ist der Taufe Jesu im Jordan viel näher und erinnert zudem an die Taufpraxis der ersten Christen: Sie wurden, wie Jesus, in einem fließenden Gewässer untergetaucht. Das Untertauchen symbolisierte den Tod, das Auftauchen die Auferstehung; das fließende Wasser spülte die Sünden vom Täufling ab und nahm sie mit sich fort“, erklärt Pastorin Sandra Kopmann, die den Gottesdienst beim Tauffest leiten wird. Versprochen wird, dass niemand untergetaucht wird am 11. Juni – dafür reiche der Wasserstand des Sudwalder Bächleins nicht, aber aus ihm werde das Taufwasser geschöpft. Tauf-Anmeldungen für das Tauffest nimmt das Gemeindebüro noch bis zum 18. Juni entgegen.

Quelle: Sylvia Wendt in der Sulinger Kreiszeitung vom 07.06.2021

Ältestes Exponat stammt aus 1879 - Kirchengemeinde Sudwalde zeigt „Taufkleider im Wandel der Zeiten“

Sudwalde – „Taufkleider im Wandel der Zeiten“ war eigentlich als „Wandelausstellung“ der Kirchengemeinde Sudwalde geplant. So wie die erste, mit Werken des Künstlers Karl-Heinz Grage, „ausgestellt in den Schaufenstern des Ortes, als ein Ziel für Spaziergänge in Coronazeiten. Doch dann kam eine Überraschung“, berichtet Pastor Florian Schwarz: „Auf den Aufruf, Familientaufkleider zur Verfügung zu stellen, haben so viele Familien reagiert, dass es nicht genug Schaufenster im Ort gab.“

So wurde umdisponiert und die Ausstellung ins Gemeindehaus verlegt. Dort ist sie seit dem Himmelfahrtstag zu sehen. Über mehr als 40 Exponate freut sich die Initiatorin der Ausstellungen, Gemeindesekretärin Monika Meier: „Eigentlich wollten wir damit ja vor allem Werbung für unser Tauffest am 11. Juli machen, bei dem wir all die Taufen, die aufgrund der Pandemie nicht stattgefunden haben, nachholen. Aber jetzt können wir eine regelrechte Kulturgeschichte der Taufkleider präsentieren.“

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Quelle: Kirchengemeinde Sudwalde
Zwei „Models“ für die Taufkleider präsentieren Gemeindesekretärin Monika Meier (links) und Kirchenvorsteherin Diane Beneke.

Keine Entscheidung für die Ewigkeit

Neuer Flyer informiert über mögliche Grabstätten in Sudwalde

Kreiszeitung Friedhof 17032021.pdf (1,02 MB)

Neuer Stellenplan für Sudwalde, Bassum, Nordwohlde bedeutet Veränderung

Quelle: Sulinger Kreiszeitung vom 02.03.2021

Kreiszeitung Vakanz.pdf (1000 KB)

Sudwalde als Kunstgalerie // Bilder von Karl-Heinz Grage laden ein zur individuellen Entdeckungstour

Quelle: Sulinger Kreiszeitung vom 26.02.2021

Kreiszeitung Schaufenster.pdf (859 KB)

Stolperfreier Gang in die Kirche

Sudwalde – Diese Sudwalder „Spezialdisziplin“ wird es nicht mehr geben: Gesellschaften kirchlicher Hochzeiten kommen bei Regen künftig ohne eine Sonderprüfung aus, um zum Altar zu gelangen. Die (je nach Stärke des Regengusses) bis zu 15 Zentimeter tiefe große Pfütze vor dem Eingang soll der Vergangenheit angehören. Zu den laufenden Arbeiten gehörte auch, hier auf dem Platz einen Abfluss zu schaffen. Und der Schauer am Montag hat gezeigt, dass die Arbeiten perfekt nach Plan verlaufen sind.
Quelle: Kreiszeitung
Gefahrloses Spazierengehen ist jetzt möglich.

Cornelia Harms: „Ich habe diesen Ort lieb!“

Kirchengemeinde Sudwalde verabschiedet Pastorin in den Ruhestand.
Quelle: Kreiszeitung
Viele nutzten den Empfang, um Pastorin Harms (Mitte, rechts ihr Ehemann Helmut) für den Ruhestand alles Gute zu wünschen.
Sudwalde – 1 472 Predigten hat Pastorin Cornelia Harms in der Sudwalder Kirche seit ihrer Amtseinführung im Frühjahr 1988 gehalten. Nun tritt sie ihren Ruhestand an, und in ihrer letzten Predigt drückte sie am Sonntag ihre innige Verbindung mit der Kirche, dem Dorf und den Bewohnern aus. „Ich habe diesen Ort lieb!“, sagte sie, sichtlich bewegt.


„Planen, nichts zu planen“

Pastorin Cornelia Harms und der Abschied von der Kirchengemeinde Sudwalde


Quelle: Kreiszeitung Sulingen
Über 40 Jahre Dienst für die Landeskirche: Sudwaldes Pastorin Cornelia Harms wechselt in den Ruhestand.

Sudwalde - Man kann eine „ganz altmodische Einstellung“ haben, einen Beruf voller Vorgaben – und dennoch immer wieder erfolgreich neue Ideen einweben, die sich zu lieb gewonnenen Traditionen entwickeln. Cornelia Harms hat in über 40 Jahren in Diensten der Landeskirche genau dies bewiesen. Für den 23. Februar ist ihr Abschiedsgottesdienst geplant.

„Wenn alle an einem Strang ziehen“

Vereine im Kirchspiel Sudwalde gestalten vierten Weihnachtsmarkt „Rund um den Kirchturm“

Quelle: Sulinger Kreiszeitung
Sudwalde – Das Konzept des im Zwei-Jahres-Rhythmus ausgerichteten Weihnachtsmarkts „Rund um den Kirchturm“ garantiert ein „volles Haus“: In der Vorbereitung der vierten Auflage hatte die Kirchengemeinde Sudwalde erneut fast alle Vereine des Kirchspiels für die Mitarbeit gewinnen können.

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Ehepaar Heppner gibt Friedhofspflege ab

Abschied von einem „speziellen“ Garten

Quelle: Kreiszeitung.de
Dorothee und Norbert Heppner haben den Friedhof in Sudwalde und
die Außenanlagen an der Kirche viele Jahre in Schuss gehalten.
Am Sonntag verabschiedet die Kirchengemeinde ihre Mitarbeiter im
Rahmen eines Abendgottesdienstes in den Ruhestand.




Sudwalde - In frühlingshaftem Sonnenschein wirkt der Sudwalder Friedhof am Mittwochnachmittag geradezu idyllisch. Dorothee Heppner (71) lässt den Blick über Wege, Grabstellen und Rasenflächen schweifen, überlegt: „Wir werden bestimmt noch ab und zu hier vorbeischauen.“


Verständlich, schließlich haben sie und ihr Ehemann Norbert (74) im Laufe von 15 beziehungsweise 13 Jahren im Auftrag der Kirchengemeinde eine Menge Arbeit in diesen „speziellen Garten“ gesteckt. „Es hat uns sehr viel Spaß gemacht“, bekundet Dorothee Heppner, stellt aber fest: „Wenn man erstmal 70 ist, dann lassen die Kräfte auch nach.“

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Quelle: Kreiszeitung Sulingen
7 Aussteller sorgen beim Sudwalder Weihnachtsmarkt für buntes Angebot

Hobbykunst und Unterhaltung

Sudwalde - Im Anschluss an den Gottesdienst gab Kirchenvorsteher Wilfried Bröer am Samstag den Startschuss für die Veranstaltung rund um den Kirchturm: „Der Markt ist eröffnet.“ Die Kirchengemeinde hatte zum zweiten Mal Hand in Hand mit Vereinen aus dem Kirchspiel Sudwalde einen Weihnachtsmarkt organisiert – im Wechsel mit dem alle zwei Jahre stattfindenden Dorfmarkt. „So haben wir in jedem Jahr eine Dorfveranstaltung“, erklärte Pastorin Cornelia Harms. Sie nannte ein weiteres Argument: „Der Platz rund um die Kirche ist einfach schön.“

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Quelle: Mit freundlicher Erlaubnis der Sulinger Kreiszeitung
Sechs Sitzbänke und zwei neue Urnen-Grabanlagen für den Friedhof

Schöner ruhen in Sudwalde

Sudwalde - Eine der beiden erst kürzlich angelegten Urnen-Grabanlagen auf dem Sudwalder Friedhof, neben der auch eine der sechs neuen Sitzbänke ihren Platz gefunden hat, ist wie das Zeichen für Unendlichkeit geformt. „Meine Idee, da bin ich ganz stolz drauf“, bekundet Wilfried Bröer schmunzelnd. Das Zeichen passt auch zur Umgestaltung des Gottesackers insgesamt, denn „wir werden ja nie fertig“, sagt der stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstandes. Dennoch sind nun einige Meilensteine gesetzt, die sich sehen lassen können.

Für kompletten Bericht bitte folgenden Link aufrufen

http://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/schwafoerden-ort59235/sechs-sitzbaenke-zwei-neue-urnen-grabanlagen-friedhof-5531604.html
Quelle: Sulinger Kreiszeitung
Diakonin Elisabeth Früchtenicht wird am 11. August in den Ruhestand verabschiedet / Stelle bleibt unbesetzt

„Ich hatte viel Platz für die Kür“

Bassum - Von Frauke Albrecht„Mir wird bestimmt etwas fehlen. Aber ich glaube, es wird sich gut anfühlen.“ Elisabeth Früchtenicht ist zuversichtlich, mit ihrem baldigen Ruhestand keine Probleme zu haben. Die Diakonin wird am 11. August offiziell aus dem Dienst verabschiedet.
„Ich habe regulär das Rentenalter erreicht“, schmunzelt die 65-Jährige. Vor kurzem hatte sie Klassentreffen. „Ich war die Einzige, die noch arbeitet“, erzählt sie etwas irritiert. Ihr sei nie in den Sinn gekommen, früher aufzuhören. „Es hat immer Spaß gemacht, es war nie anstrengend. Ich habe ja aber auch nur eine halbe Stelle.“

Die Position wird nicht wieder besetzt. „Ersatzlos gestrichen“, bedauert Früchtenicht und sorgt sich um die Zukunft der Kinder- und Jugendarbeit in der Kirchengemeinde. Ihren Job könnten die Pastoren nicht auffangen. Früchtenicht fürchtet, dass Angebote wegfallen werden, unter anderem die Kinderkirche.

Alle vier Wochen lädt sie zusammen mit ihrem Team Kinder ein, auf spielerische Art und Weise die Bibel zu entdecken und dabei Spaß zu haben. „Wir malen, basteln, singen und spielen zusammen. Mir war immer wichtig, dass die Kinder die biblischen Geschichten nicht nur hören, sondern sie begreifen – sie erleben“, sagt Früchtenicht. Ihr sei es um einen ganzheitlichen Ansatz gegangen.

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Sanierung maroder Dachbalken der Sudwalder Kirche ist 125 000-Euro-Projekt

Prothesen für’s Gebälk

Sudwalde - „Wie Torf“, findet Cornelia Harms – die Pastorin zerreibt mühelos mit den Fingern ein Stückchen Dachbalken zu Bröseln. Ein Anblick, der beim Ausflug auf das Baugerüst an der Sudwalder Kirche auch dem Laien die Dringlichkeit der teilweisen Sanierung des Dachstuhls verdeutlicht. Die Kosten für das Projekt, das Ende April begann und voraussichtlich bis Ende Juni andauert, werden auf rund 125 000 Euro geschätzt.
Nässe hat die Enden vieler Dachbalken und das Mauerwerk der Fußpfetten, auf denen sie aufliegen, marode gemacht. Abschnittsweise, um die Statik nicht zu gefährden, werden die Balken nun teilweise freigelegt, die unteren Enden entfernt. Die Fußpfetten mauern die Handwerker neu – mit Ziegeln im bei alten Sakralbauten üblichen „Klosterformat“, weiß Cornelia Harms, „dafür gibt es eine extra Ziegelei.“ Anschließend bekommen die Dachbalken sozusagen „Prothesen“, neue Endstücke.

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Quelle: Sulinger Kreiszeitung
Cornelia Harms seit 25 Jahren in Kirchengemeinde Sudwalde / Fest am Sonntag
Quelle: Behling Sulinger Kreiszeitung

Pastorin bleibt etwas länger...

Sulinger Kreiszeitung vom 25.04.2013
Sudwalde - Eigentlich hatte Pastorin Cornelia Harms vor, nur ein paar Jahre in der Kirchengemeinde Sudwalde zu bleiben – „da bin ich meinen guten Vorsätzen untreu geworden“, stellt sie lächelnd fest. „Es liegt daran, dass mein Mann und ich uns hier so wohl fühlen.“ Und so feiert die Kirchengemeinde am kommenden Sonntag ein besonderes Jubiläum: Seit 25 Jahren ist die heute 58-Jährige als Seelsorgerin in Sudwalde und Affinghausen im Eins

Cornelia Harms stammt aus der Lüneburger Heide, wuchs in Hermannsburg auf. „Nach der Konfirmation war für mich in Sachen Kirche ‚Sendepause‘.“ Das änderte sich, als ein neuer Pastor in die Gemeinde kam: „Der war irgendwie gut, handfest. Nicht so ein ‚Laberer‘...“ Sie brachte sich in der Gemeindearbeit ein, der Entschluss reifte, Theologie zu studieren. Was mit einem Fach-Abitur eigentlich nicht möglich war, „ich musste dafür kämpfen.“ Cornelia Harms studierte in Hermannsburg und Celle, inklusive ihres Vikariats siebeneinhalb Jahre, bis 1980. 1981 wurde sie im ostfriesischen Ochtersum ordiniert, ging später für fünf Jahre in die Kirchengemeinde Nordholz bei Cuxhaven. „Da habe ich mich nie richtig wohl gefühlt. Und wenn man jung ist, will man auch mal seine Klamotten packen und gehen.“

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