Kirchengemeinde Sudwalde

Bilder und Informationen

 

Evangelische Kirche zu Sudwalde


In ihrem Kern stammt die Sudwalder Kirche aus dem 13. Jahrhundert.

Ende des 19. Jahrhunderts kam es zu einer umfassenden Renovierung
und Erweiterung des Kirchbaus.

Auch der Turm wurde erst 1880 angebaut, die Sakristei 1888.

 

Die Kanzel: Die ursprüngliche Kanzel der Sudwalder Kirche wurde im Zuge des Bildersturms zerstört.

Diese Kanzel stand einst in der Kirche von Berne in der Wesermarsch.

Sie stammt aus dem 16. Jahrhundert und ist eine der ältesten, die eine plattdeutsche Inschrift trägt.

 

 

 

 

 

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Der Altar: Auf einem gemauerten Altartisch befindet sich ein verhältnismäßig schlichter Holzaufsatz.

Unter dem Kreuz finden sich drei Bilder: in der Mitte die Darstellung Christi als Lamm mit Siegesfahne,dessen Blut in einen Kelch fließt.

Links und rechts davon finden sich Darstellungen Melchisedeks und Isaaks - als Repräsentanten alttestamentlicher Opferszenen, die als Vorbild des Opfers Christi und der Feier des Abendmahls angesehen werden.

 

 

 

 

 

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 Der Taufstein: Erst 1957 ist der Taufstein bei der Renovierung wieder in die Kirche zurückgekommen.

Vorher stand es mehrere Jahre im Garten des Küsterhauses. Seine Herkunft ist unbekannt.

Inzwischen ist der Taufstein mit einer Metallauflage versehen, in die eine versilberte Taufschale eingelassen ist.

Beschriftet ist sie mit einem Vers aus dem Markusevangelium: "Lasst die Kinder zu mir kommen" (Mk 10,14).

 

 

 

 

 

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DIe Deckengemälde: Die Deckengemälde im Altarraum stammen aus der Zeit um 1500.

Das erste Bild zeigt den sogenannten Sündenfall, gegenüber davon ist eine Darstellung des jüngsten Gerichts zu sehen: Jesus als Weltenrichter weist mit der linken Hand auf die Verdammnis,die in einem entsprechenden Bild ausgemalt wird.

Die rechte Hand weist auf das himmlische Jerusalem - vom Künstler als Kirche dargestellt, zu der Petrus den Schlüssel in der Hand hält.

 

 

 

 

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Die Fenster: Die beiden Bildfenster wurden 1950 zum Andenken an die Gefallenendes Krieges angefertigt und eingesetzt.

Der Künstler hat keine Deutung der Darstellung gegeben.

 

 

 

 

 

 

 

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Die Orgel: Die Orgel hat die Kirche im Zuge ihrer Erweiterung 1880 erhalten.

Hergestellt wurde sie vom Orgelbauer Furtwängler und Söhne aus Elze.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der Navigator des Landkreises Diepholz hat folgende Ortsinformationen zu unserer Kirche:

ttp://navigator.landkreis-diepholz.de/poi-15000146-21920.html